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Sarah Stein
Geschichtenerzählerin - Storyteller

Sarah Stein wurde in New York City geboren. Sie hat die ersten acht Jahre ihres Lebens in der Lower East Side verbracht. Ihr Programm “Circus on the Streets: Jüdische Familiengeschichten” kommt aus dieser Zeit. Später arbeitete sie als Kinderbibliothekarin und hat hier ihre Liebe zum Geschichtenerzählen (Storytelling) entdeckt.

Sarah lebte die letzten dreissig Jahre in Portland/Oregon, wo sie nicht nur in der Bibliothek Geschichten erzählte, sondern auch in Schulen, Museen, Synagogen, bei Festen und vielen anderen Veranstaltungen.

Sarah hat die "Portland Storytelling Guild" gegründet und war für ein Jahr Präsidentin der Gilde.

Im April 2010 zog Sarah mit ihrem deutschen Mann nach Deutschland. Das bedeutete auch einen neuen Anfang für ihre Geschichten und Erzählungen. Sie ist begeistert, nun im Land der Brüder Grimm zu wohnen, in dem Märchen zum Alltag gehören.

Obwohl jüdische Geschichten ihre grosse Liebe sind, erzählt sie viele unterschiedliche Geschichten in Englisch und Deutsch. Sie liebt besonders die humorvollen Geschichten, wo sie ihre ironische Ader einsetzen kann. Ihr Erzählstil lässt sich am besten beschreiben als einnehmend, fesselnd, aber auch ergreifend und mit viel Sinn für Dramatik.

Sarah hat unter den wichtigen amerikanischen Erzählern Laura Simms und Doug Lipman studiert und hat an zahlreichen Workshops teilgenommen.

Ihre CD “Jewish Stories and More” wurde im Jahr 2009 veröffentlicht. 

Geschichtenerzählerin Sarah Stein gastierte

MERNES. „Lachen und Weinen" war beim „Storytelling“ (Geschichtenerzähien) in der Merneser Gaststätte Auenkrone angesagt. Sarah Stein erzählte Geschichten aus der jüdischen Tradition, und Alfred Noll ergänzte das Programm einfühlsam auf der klassischen Gitarre.

„Lachen und Weinen" nennt Sarah Stein, die in ihrer Heimat in den USA viele Jahre als Storytellerin wirkte, ihr Programm. Seit einem Jahr wohnt sie im Bergwinkel, hat bereits viele Kontakte geknüpft und gastierte nun bei Frank Weber und Diana Müller in Mernes.

Völlig frei erzählte die Storytellerin Geschichten mit Tiefsinn, aber auch mit dem speziellen jüdischen Humor. Nicht immer war die Pointe eindeutig, und über eine der Geschichten wurde am Ende sogar noch debattiert. Dabei ging es um einen Prinzen, der sich als Truthahn fühlte, seine Kleider ablegte, unter den Tisch kroch und dort Brotkrumen und Steinehen aß. Kein Arzt konnte ihm helfen, bis ein weiser Mann kam und es ihm gleichtat. Er freundete sich mit dem Prinzen an, meinte nach einiger Zeit, er könne eigentlich als Truthahn eine Hose tragen - und zog sich eine solche an. Der Prinz tat es ihm gleich. Nach und nach schaffte er es auf diese Weise, dass sich der Prinz wieder an den Tisch setzte und für Menschen geeignete Speisen zu sich nahm.

Ist die Moral der Geschichte nun, dass man sich einem (psychisch) Kranken sehr weit zuwenden sollte, um ihn zurück auf den richtigen Weg zu führen oder ist die Moral, dass der Mensch seine Träume pflegen und dennoch ein normales Leben führen kann? Das Ergebnis blieb an diesem

Abend unter den Debattierenden allerdings offen.

Schmunzeln ließen die Geschichten aus dem osteuropäischen „Chelm". Was ist wohl von den Brüdern zu halten, die in einer anderen Stadt Kopfkissen erwerben, um sie zuhause mit Gewinn zu verkaufen? Auf den ersten Blick nichts Ungewöhnliches, doch der „Transport" ist skurril. Weil sie kein Geld für einen Wagen haben, zerreißen die Brüder die Kissen in der Hoffnung, dass die Federn den Weg allein zu ihnen finden - freilich ohne Erfolg.

Tragisches Lied über Auschwitz

Traurig war die Geschichte des zum Abschluss gemeinsam gesungenen Liedes „Dona Dona" oder „Dos Kelbl". Bei diesem handelt es sich um ein Kälbchen, das zur Schlachtbank geführt wird. Der Schriftsteller und Lehrer Jtschak Katsenelson (1886 bis 1944) aus Lodz in Polen hat es geschrieben, nachdem seine Frau und seine Söhne 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz gebracht worden waren.

Am Samstag, 25. Juni, gastiert Sarah Stein um 18 Uhr im Schlüchterner Café Wohnzimmer mit dem Programm „Dinner for Four". Dort kann sie sich womöglich über ein größeres Publikum als in Mernes freuen.

Pressebericht in den "Kinzigtal-Nachrichten" vom 6. Juni 2011

09 Jan 2017 0 Kommentar
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Über mich

Sarah Stein wurde in New York City geboren. Sie hat die ersten acht Jahre ihres Lebens in der Lower East Side verbracht. Ihr Programm “Circus on the Streets: Jüdische Familiengeschichten” kommt aus dieser Zeit. Später arbeitete sie als Kinderbibliothekarin und hat hier ihre Liebe zum Geschichtenerzählen (Storytelling) entdeckt. Sarah lebte die letzten dreissig Jahre in Portland/Oregon, wo sie nicht nur in der Bibliothek Geschichten erzählte, sondern auch in Schulen, Museen, Synagogen, bei Festen und vielen anderen Veranstaltungen...

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Kontakt

Sarah Stein - Storyteller

Chatilloner Str. 83
63607 Wächtersbach

Tel. 06053 7097430
Mobil 0171 1092762

Mail: ssteinstory@gmail.com

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